Weihnachtsstress führt zu häufigeren Migräne-Attacken

Alle Jahre wieder – kommen mit dem Stress in der Vorweihnachtszeit auch gehäufte Migräne-Attacken vor. Jeder zweite Migräne-Patient klagt dann über mehr Kopfschmerzattacken als üblich.

Ohne Hilfe durch Medikamente bleibt den Betroffenen oft nur der Rückzug in ein möglichst ruhiges, dunkles Zimmer. Die Familie wird dann notgedrungen sich selbst überlassen. Viele Patienten leiden unter dieser Situation, nicht mehr normal funktionieren zu können. "Diese gravierenden Einschränkungen des Alltags und sozialen Lebens sollten Betroffene nicht widerspruchslos hinnehmen", rät Dr. Dietmar Krause, Vorsitzender der Stiftung Kopfschmerz. "Es gibt inzwischen vielfältige Möglichkeiten der Vorbeugung und Therapie, die Betroffene mit einem Arzt besprechen und auch einfordern sollten", so Krause.

In der stressigen Zeit bis Weihnachten rät die Stiftung Kopfschmerz zur Vorbeugung von Migräneattacken vermehrt auf Entspannungsübungen zu setzen und diese in die tägliche Routine einzubauen. Darüber hinaus ist ein regelmäßiger Tagesablauf mit genügend Schlaf hilfreich. Ausreichend Pausen über den Tag zu verteilen entlastet die Betroffenen ebenfalls.

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