Auslöser für Migräne

Es gibt eine Vielzahl von Reizen, so genannte Trigger, die eine Migräne auslösen können. Diese Faktoren dürfen aber nicht mit der eigentlichen Ursache der Erkrankung verwechselt werden. Dabei ist die Reaktion auf bestimmte Trigger von Person zu Person unterschiedlich. Außerdem sind solche Auslöser nicht zwingend notwendig. Ein Migräneanfall kann auch spontan auftreten. Meist müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, damit eine Attacke ausgelöst wird. Erkennen Sie deshalb Ihre persönlichen Trigger, um sie dann gezielt vermeiden zu können.

Häufige Auslöser für Migräne sind:

  • Seelischer oder körperlicher Stress
    Dabei tritt die Attacke meist danach, in der Entspannungsphase auf, beispielsweise am Feierabend, am Wochenende oder nach einem Streit.

  • Veränderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus
    Hier sind insbesondere zu viel oder zu wenig Schlaf problematisch.

  • Hormonschwankungen
    Hormone sind die häufigsten körpereigenen Auslöser von Migräne. Attacken treten bei Frauen häufiger während der Menstruation und des Eisprungs und weniger häufig während einer Schwangerschaft auf. Bei der menstruellen Migräne zeigen sich die Attacken ausschließlich während der Monatsblutung.

  • Alkohol
    Übermäßiger Alkoholkonsum, meist verbunden mit zu viel Nikotin und wenig Schlaf, kann Migräne auslösen. Insbesondere Rotwein setzt aus den Blutplättchen Serotonin frei, worauf Migräniker empfindlich reagieren können. Weißwein oder Wodka scheint in Maßen weniger gefährlich.

  • Nahrungsmittel
    Die Inhaltsstoffe von bestimmten Käsesorten (Tyramin), Schokolade (Phenylethylamin) oder Zitrusfrüchten können Anfälle auslösen. Der Einfluss dieser Faktoren auf Migräne ist aber eher gering. Außerdem erleben Migräniker mit hohem Kaffeekonsum einen Anfall, wenn der Koffeinspiegel im Blut sinkt.

  • Verschiedene Reize
    Starke Sonneneinstrahlung, flackerndes Licht, Lärm oder intensive Gerüche können mögliche Migräneauslöser sein.


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